Psychosomatische Medizin


Der Mensch, sein körperliches und geistiges Wesen, ist eine komplexe Mischung aus Körper, Geist und Gefühl, manche würden auch die Seele anführen. Ein Ungleichgewicht bei einem oder allen Faktoren kann gesundheitliche Probleme verursachen oder begünstigen. Jeder Mensch ist ein integriertes Ganzes und keine zufällige Zusammenstellung sich bewegender Teile. In der Psychosomatischen Medizin wird der Mensch nach einem ganzheitlichen Prinzip behandelt, d.h. Körper, Geist und Gefühle werden berücksichtigt. Die Aufrechterhaltung von Gesundheit oder umgekehrt das Eintreten einer Erkrankung ist nicht allein vom Zustand des Körpers beeinflusst, sondern auch vom Zustand anderer Dimensionen

der Person sowie von der Art des Zusammenwirkens zwischen diesen.

Bei hoher seelischer Belastung oder im Falle einer existentiellen Krise, in der die innere Ordnung gefährdet oder gestört ist, kann plötzlich eine Erkrankung auftreten, durch die in besonderer Weise deutlich gemacht wird, dass sich die Person in einer Krise befindet. Die Überwindung der Krise, d.h., die Herstellung einer neuen Ordnung ist nicht allein ein organisches sondern vielmehr ein ganzheitliches Geschehen.

In der Psychosomatischen Medizin wird hervorgehoben, dass der Zustand der anderen Dimensionen Einfluss auf den Verlauf der Erkrankung und auf die Heilung von dieser Erkrankung ausübt. Auf diesem Hintergrund geht es in der Psychosomatischen Medizin um die Unterstützung von Fähigkeiten und um die Überwindung von Krisen.